Über abendschöne Auen…


Über abendstille Auen… Dieses Lied ist mir durch den Kopf gegangen, als ich heute Abend im Auto unterwegs war und die letzten Sonnenstrahlen auf die Berge meines aktuellen Zuhauses habe scheinen sehen. Erinnerungen. Über abendstille Auen… Gesungen haben wir. Chrücht es Schnäggli, im Kanon, die Minis noch klein. Musik mochten sie schon immer, die Beiden. Musik mochte ich selber schon immer. Glücklich bin ich, dass ich in einer musikalischen Familie aufgewachsen bin. Ans Konservatorium wollte ich. Habe mich dann doch nicht getraut und bereue es heute nicht. Ich habe meinen Weg gefunden, fühle mich im kreativen Bereich trotzdem zuhause und widme mich gerne dem Schreiben. Nur zwischendurch, da singe ich. Sehr gerne im Auto. Dann sehr laut, und frage mich jedes Mal, ob mich die Spaziergänger auf der Strasse durch die geschlossenen Scheiben wohl hören können. Rock und Pop würde ja noch gehen, aber wenn ich dann „Voi che sapete“ vor mich hin schmettere und dabei den Mund aufreisse, als würde ich die Welt in mir aufsaugen, dann sieht das bestimmt recht lustig aus. Und dann lache ich und denke: Was gehen mich die anderen schon an. Es ist gut, das Leben.

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