Drohbriefpoesie

Kennt ihr die Drohbriefpoesie? Nein? Aber ihr kennt bestimmt die Kühlschrankpoesie, diese Wortteile auf Magneten im roten Kartonkühlschrank, aus denen man beliebig Sätze machen kann. Dann kennt ihr auch die Drohbriefpoesie. Mit der vertreibt sich Frau Spatz gerne die Zeit. Und so geht es: Worte ausschnipseln und sich über deren Klang und Schrift freuen, ein grosses Chaos veranstalten und nach Zufall oder geheimer Logik ordnen, aufkleben und später die Klebereste zwischen den Finger abkratzen und schon ist das lyrische Werk erschaffen. Nachahmung erwünscht. Frau Spatz hat gehört, dass sich Weinmagazine ganz gut eignen sollen.

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